top of page

Wir hören und sprechen mit

  • Erzbischof Dr. George Panamthundil, Apostolischer Nuntius in Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan, Astana

  • Maria Javier Brugarolas, Vorsitzende der Kasachstan-Stiftung zur Entwicklung im Kultur-, Sozial- und Bildungsbereich (KFCSED), Almaty

  • Thomas Helm, Vorsitzender der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft e.V., Berlin

Moderation: Anne Preckel, Journalistin und Redakteurin bei Vatican News Radio Vatikan, Rom



Die Republik Kasachstan ist der größte Binnenstaat der Welt. Sie teilt eine rund 7.600 Kilometer lange Grenze mit Russland und ist unmittelbarer Nachbar von China. Kasachstan ist geographisch ein Land der Extreme, ein Vielvölkerstaat, geprägt durch ein Leben „zwischen Steppe und Stadt“. Die Wirtschaft wächst, doch der Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und anderer sozialer Infrastruktur ist für die Bevölkerung stark ungleich verteilt.


Aus westlicher Perspektive wird Kasachstan in der Regel als eine präsidial geprägte Republik mit zentralisierter Entscheidungsgewalt wahrgenommen und es werden grundlegende institutionelle Reformen zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit erhofft. Doch wie sehen das die Menschen vor Ort?


In der zentralasiatischen Republik leben nicht nur mehr als hundert verschiedene ethnische Gruppen, sondern auch verschiedene Religionsgemeinschaften ohne größere Konflikte zusammen; die muslimische Bevölkerung stellt dabei die Mehrheit dar. Die katholische Kirche befindet sich in einer ausgeprägten Diasporasituation: Sichtbarkeit, Inkulturation und Mission sieht sie als ihre zentralen Aufgaben. Gesetzlich ist die Tätigkeit religiöser Gemeinschaften allerdings streng reglementiert.


Zugangsdaten: (kostenfreie Teilnahme ohne Anmeldung)

Meeting-ID: 853 5875 1389, Kenncode: JKd7Jb



Die Veranstaltung findet mit Übersetzung in deutscher und englischer Sprache statt. Aufgrund des Zeitunterschieds zwischen den Ländern beginnt sie bereits um 17:00 Uhr (MEZ).





 
 

mit Almagul Merlibayeva und Kristina Mikhailova sowie Vertretern des nationalen Filmstudios Kazakhfilm


Wann: Dienstag, den 17. Februar 2026, um 18 Uhr. Wo: Littenstraße 87, 10179 Berlin-Mitte (neben der Klosterruine) S+U Alexanderplatz, U2 Klosterstraße, EmMi LuebesKind Haus, 1. Etage



Almagul Menlibayeva ist eine weltweit bekannte Multimedia-Künstlerin, die in Deutschland und Kasachstan lebt. Ihre Arbeiten umfassen Fotografie, Mehrkanal-Videos und Mixed-Media-Installationen, die sich mit sozialen und ökologischen Themen in Zentralasien auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen Neuinterpretationen von Geschlecht, Umweltzerstörung sowie eurasische nomadische und indigene Kosmologien und Mythologien, wobei sie geopolitische Wirklichkeiten hervorhebt, die das heutige Kasachstan prägen. Ihre Arbeiten wurden international auf verschiedenen Biennalen und Triennalen sowie in Galerien und Museen ausgestellt.


Kristina Mikhailova ist eine Regisseurin, Produzentin und Künstlerin aus Almaty. Ihr Debütfilm River Dreams feiert seine Premiere im Forum Spezial der Berlinale. Ihre künstlerische Tätigkeit geht über den Film hinaus: Sie hat an einer Gemeinschaftsausstellung auf der Biennale in Venedig teilgenommen. Als Aktivistin gründete sie Women make docs, eine Basisinitiative zur Unterstützung von Dokumentarfilmerinnen in Zentralasien.

Das Treffen findet in russischer und deutscher Sprache mit konsekutiver Übersetzung statt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, bitte melden Sie sich per E-Mail an: info@dekasges.de


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 
 

27. November 2025, 15 bis 18 Uhr

Deutscher Bundestag, Jakob-Kaiser-Haus, Raum 1.554

Eingang: Wilhelmstraße 68, 10117 Berlin



PROGRAMM


15 - 15.15 Uhr

Begrüßung und Eröffnung

Thomas Helm, Vorsitzender der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft e. V.

Christian Görke, MdB, Vorsitzender der Parlamentariergruppe Deutschland-Zentralasien, Deutscher Bundestag

S. E. Dr. Nurlan Onzhanov, Botschafter der Republik Kasachstan in Deutschland (angefragt)


15.15 - 16.15 Uhr Panel I.

Russland-Kasachstan-China: Nachbarschaft unter den neuen geopolitischen Herausforderungen

Dr. Andrea Schmitz, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin (angefragt)

Dr. Sultan-Akimbekov, Historiker, Publizist, Direktor des Zentrums für Asiatische Studien, Almaty

Dr. Beate Eschment, Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, Berlin

Moderation: Thomas Helm, Deutsch-Kasachische Gesellschaft e. V.


16.15 - 16.30 Uhr Kaffeepause


16.30 - 17.55 Uhr Panel II.

Deutschland – Kasachstan: Perspektiven einer strategischen Partnerschaft

Dr. Thilo Klinner, Jurist, Diplomat, ehemaliger deutscher Botschafter in Kasachstan und Usbekistan (angefragt)

Temur Umarov, Berliner Carnegie-Zentrum für Russland und Eurasien, Berlin

Vladimir Nikitenko, Regionaldirektor Zentralasien, Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft, Berlin

Moderation: Galina Nurtasinowa, Deutsch-Kasachische Gesellschaft e. V., Berlin


17.55 - 18 Uhr

Schlusswort - Thomas Helm, Vorsitzender der Deutsch-Kasachischen Gesellschaft e. V.


Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Russisch. Es wird simultan übersetzt.

 
 
bottom of page